www.melaniewiora.de - Selected articles about recent exhibitions
© by Melanie Wiora 2005
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Saarbrücker Zeitung, January 16th 2010, p. 10 |
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“Die seltsam flüchtig erscheinenden Hintergründe sollen womöglich die Lebenswirklichkeit junger Menschen nachzeichnen, die unterwegs sind, um schließlich mit lächelnder Zuversicht das Lebensziel irgendwo in der Ferne zu erblicken. Die große Präzision der Lambda-Fotodrucke der 1969 in Waiblingen geborenen Künstlerin betört ebenso wie ihr professioneller Umgang mit der Bildbearbeitungssoftware.” |
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AllgemeineZeitung,
Mainz, September 15th 2008, p. 17 |
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“Es sind hauptsächlich Landschaften, [...], welche Melanie Wiora stark vergrößert auf ihre Fotografien bannt. "Augenblicke" im wahrsten Sinne des Wortes, [...]. So zeigen Wioras Fotoarbeiten die Welt mit anderen Augen, eine Welt, die durch das Schwarz der als Reflektor dienenden Pupille ein ruhendes Zentrum hat.” |
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Indigo,
Wolfsburg, November 2007, p. 39 |
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“Die Gesichter sind unscharf und wirken irgendwie fremd. Wie Geisterwesen, die zwischen den Welten pendeln und noch nicht wissen, wo sie mal ankommen werden. Wenn da nicht der Hintergrund wäre. Meistens Häuserfronten, mal futuristisch aus Glas, mal industriell oder urban anmutend. [...] Alles bleibt fremd und seltsam entrückt. Die Gebäude im Hintergrund sind leblos. Dort wohnt niemand. Das Leben scheint still zu stehen. Wie Traumreisende wirken Wioras Porträtierte, so, als ob sie nur kurz eintauchen wollten in den Augenblick des Moments.” |
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Wolfsburger Nachrichten, October 5th 2007, p. 37 |
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“Melanie Wiora porträtiert Gesichter, deren Augen in die Weite, ins Unendliche blicken. Sie zeigt sie nur in Fragmenten. Nur die eine oder andere Partie nimmt scharfe Konturen an, mal die Augen, dann die Lippen, mitunter die Brauen [...]. Das Porträt steht im Dialog mit einem urbanen Fragment.” |
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Tiroler Tageszeitung, Österreich,
January 24th 2007, p. 24 |
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“Dass Melanie Wiora eigentlich von der Malerei herkommt, sieht man auch ihren Fotografien an. Sie sind voller Poesie, spielen mit Spiegelungen der Wirklichkeit auf der Pupille der Fotografin. Wioras Wimpern werden bei diesen Bildern fast zu etwas Landschaftlichem, verlieren ihre Maßstäblichkeit, mutieren zu starken Ästen von Bäumen. Wie gemalt muten auch Wioras [...] Porträts an, in denen Ausschnitte von Gesichtern mit Landschaften oder Architekturen kombiniert sind, um zusammen reizvoll surreale Geschichten zu erzählen.‹‹.” |
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Die Neue Tiroler Zeitung, Austria, January
18th 2007, p. 50 |
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“Melanie Wiora malt mit dem Medium der Fotografie Bilder wie vergängliche Erscheinungen. ››Transitions. Das andere der Wirklichkeit‹‹ ist jetzt im Fotoforum zu sehen. Ursprünglich habe sie Malerei in Karlsruhe studiert [...]. Eine Information, die angesichts der in Innsbruck ausgestellten Bilder einiges erhellt. Denn wie gemalt statt wie geknipst erscheinen nicht nur die Portraits mit flüchtigen Konturen aus der Serie ››Anwesend-Abwesend‹‹.” |
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Kronenzeitung, Tirol, Austria, January 18th
2007, p. 39 |
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“Wie Schnappschüsse wirken die Fotos von Melanie Wiora. Aber sie sind das Gegenteil. Es sind subtile Inszenierungen, minutiöse geplant. Melanie Wiora konstruiert den Zufall. Realität wird zur Phantasie, Konkretes bekommt eine imaginäre Komponente. Ein Wechselspiel von Innen- und Außensicht schafft Assoziationsebenen. Visuelle Wahrnehmungen wecken Erinnerungen und sind trotzdem am Puls der Zeit.” |
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Der Kurier, Tirol, Austria, January 18th 2007,
p. 14/15 |
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“Einen besonderen Blick auf die Welt gewährt die Künstlerin Melanie Wiora mit ihren Fotografien. [...] dabei wird der dokumentarische Charakter von Fotografien aufgelöst. Die Grenzen von Innen und Außen in ihren Interpretationen verschwinden.” |
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PHOTONEWS, Portfolio, www.photonews.de,
10/2005
Sie sehen viel mehr, als wir sehen”, Marc Peschke
“››Durch die Bearbeitung und die Farbigkeit der Bilder möchte ich eine intensivierte Sicht der Wirklichkeit darstellen, die psychische Zustände und das Unterbewusste mit einschließt‹‹, sagt Wiora, deren Bilder von so zarter Schönheit sind, dass man ihre dunkle Kehrseite leicht übersehen könnte: Ihre fotografischen Portraits erzählen uns nichts über die Protagonisten, die Bilder verweigern sich, weil sich ihre Akteure im Innern verpuppt haben.”
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Goethe-Institut, www.goethe.de, 01/2005, “German Photography as a Cultural Brand”, Rolf Sachsse
“Melanie Wiora followed a similar path: after studying painting at the [Karlsruhe] Academy she went on to study media art under Uwe Laysiepen at the Academy of Design in Karlsruhe — her ››Eyescapes‹‹ are meanwhile widely acclaimed. For these images she photographed from the shortest distance into her own eyes and the eyes of others; and what we see are the reflections of landscapes and scenes in the pupil.”
Westfälische Nachrichten, 19. 8. 2004, “Fotos als fixierte Momente”, emk
“Sieht man im Film die Bewegungen des Auges, gerahmt durch die Wimpern, und die Veränderungen der Spiegelungen der Umwelt auf der Netzhaut, bleibt dem Betrachter im Foto ein fixierter Moment. Es ist das Auge der Künstlerin, durch das der Betrachter nur scheinbar hinausschaut.”
Mannheimer Morgen, 3. 7. 2003, “Geheimnisvolle Romantik”, Sibylle Derr
“››Close Horizon‹‹, was so viel bedeutet
wie naher, aber auch eingeengter Horizont, vermittelt uns die Sicht der Welt
in seiner Weite aber auch in seiner Begrenztheit. Ihr eigenes Auge ins Visier
nehmend, spiegeln sich Bäume, Häuser, Bäche, Berge auf seiner
äußeren Membran. [...]
Vor 200 Jahren haben die deutschen Romantiker wie Caspar David Friedrich ihre
melancholische Weltsicht in Bilder mit tiefem Horizont hinein gewoben. Mit
Melanie Wiora ist die romantische deutsche Seele wieder geboren. Obgleich
sie zwischen alter und neuer Welt pendelt [...].”
Schwetzinger Zeitung, 23. 6. 2003. “Der Intellekt muss dem Aufgefassten Schärfe geben”, hoi
“Die großformatigen Fotografien [der Reihe Eyescapes] wirken, wie die Schau durch die Pupillenwand, vorbei an Augenlidern und Wimpern auf die uns umgebende Welt. Alles wirkt der Kontur beraubt, gerade Linien gibt es nicht. Eine fast impressionistische Auflösung scheint sich einstellen zu wollen. Dem Intellekt steht noch die Aufgabe zu, dem Aufgefassten seine Schärfe zu verleihen.”
Speyerer Morgenpost, 20. 6. 2003, “Das eigene Auge im Visier”, mp
“Melanie Wiora lässt in ihren Fotografien zeitlose
und immateriell wirkende Welten entstehen. Ihre Portraits ››Anwesend-Abwesend‹‹,
[...],schauen einem von der Ferne an, als sei im Moment des Schauens die Zeit
stehen geblieben.”